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Kategori: Kamera
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| Minolta für Sportaufnahmen... |
|---|
| Frage |
| Ich möchte mir eine neue Kamera für Sportaufnahmen zulegen...
Schreibt was ihr mit der Kamera vorhabt. |
| Antwortzusammenfassung |
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Minolta ist schon lange nicht mehr existent und KonicaMinolta hat auch schon die Produktion von Fotogeräten eingestellt. Es gibt natürlich noch Lagerbestände und wenn Du Vorteile beim Einkauf hast - warum nicht.
Bei Deinen Anforderungen kommen nur Spiegelreflexkameras in Frage. Die Lichtstärke und der Zoombereich ist eine Frage des Objektivs. Ich halte hier erstmal inne, weil aus Deinem Posting nicht hervorgeht, ob analog oder digital. Falls digital: Dynax 5 D oder Dynax 7D. Nur zur Info: Sony hat die DSLR-Sparte von KonicaMinolta übernommen und vor kurzem die A100 vorgestellt: http://www.kamera-forum.de/viewtopic.php?p=14869 Gruß Rainer Ich tendiere zu einer digitalen Kamera! Danke für den (interessanten) Vorschlag. Wenn wir uns mal von Minolta (resp. dessen Nachfolger) lösen - was wäre sonst noch empfehlen? Canon EOS 30D bzw. Nikon D200 (ca. 5 Bilder/sec) oder EOS 1D Mark II N bzw. Nikon D2X (ca. 8 Bilder/sec) mit den jeweils passenden Objektiven. Alle anderen fallen m.E. nicht in die Kategorie \"viele Serienbilder pro Sekunde\" Gruß Rainer Hmmm, da wird's dann schon empfindlich teuer (vgl. mit deiner Sony-Empfehlung) Da müsste man sich vielleicht auch die Frage stellen, wieviele Bilder/Sek. überhaupt nötig sind. Logisch wird die Chance \"den richtigen Moment zu treffen\" bei mehr Bildern immer grösser, aber 3 Bilder/Sek. sind doch auch schon ganz anständig, oder?! Nun ja, Du hast gesagt, daß der Preis egal ist und hast viele Bilder pro Sekunde verlangt. Daran habe ich mich gehalten. Ob Du mit 3 Bilder/sec auskommst, mußt Du selbst entscheiden. Das mag zwar ausreichen, aber \"viel\" ist das nicht. Wenn ja: dann kommt mehr oder weniger jede aktuelle Einsteiger-DSLR in Frage: Nikon D50, Pentax K100D, Olympus E-500, EOS 350D, Sony A100. Jede Kamera hat ihre Eigenheiten. Zum Thema gibt es schon einige Threads, die Du Dir zu Gemüte führen solltest (Suchfunktion ist vorhanden). Bedenke, daß Du Dich mit dem Gehäuse für ein System entscheidest (Blitztechnik, Objektive). Wichtig ist aber vor allen Dingen, daß Du in der Handhabung mit der Kamera zurechtkommst. Ausprobieren vor dem Kauf ist deshalb Pflicht. Die eigentliche Frage ist dann die nach den passenden Objektiven. Mit dem jeweiligen Setobjektiv kommst Du nicht weit. Du solltest aber diesmal vorher sagen, wie groß der Etat für Objektive ist. Die größte Auswahl hast Du bei den beiden großen Systemen -Canon und Nikon. Gruß Rainer Easy, sollte kein Vorwurf. Konnte ja nicht wissen, dass es preislich so ausartet... Okay, ich werde mich mal durch die einzelnen Threads lesen. Und wie definierst du \"nicht weit kommen\"? Geht überhaupt nicht ohne? Oder wäre ein weiterer Luxus? Meine Preisvorstellungen werde ich äusserst, nachdem ich mich ein wenig ins Thema eingearbeitet habe. Nicht weit kommen bedeutet: keine Sportfotografie (außer Schach), keine Lichtstärke. gruß Rainer P.S. Ich habe mein vorheriges Posting noch ergänzt. Keine Sportfotografie, weil auch eine vernünftige Zoomstärke fehlt, oder?! Sorry, ich blicke da noch nicht richtig durch, aber durch ein zusätzliches Objektiv erreicht man (auch) eine bessere Zoomstärke. Richtig? Ist da mit 200-300 Euro Investition etwas zu erreichen? Momentan tendiere ich übrigens zur Canon EOS 350D (oder alternativ zur Nikon D70) Bitte nicht falsch verstehen: Deine Fragen lassen vermuten, daß Du Dich noch nicht viel mit den Grundlagen der Fototechnik beschäftigt hast. Da ohne dieses Wissen das Fotografieren mit einem DSLR-System ziemlich schnell zum Frust ausartet, empfehle ich, jetzt schon mit dem Lernen anzufangen, da es Dir auch hilft, vernünftige Kaufentscheidungen zu treffen www.fotolehrgang.de ist ein guter Ausgangspunkt. Zu Deiner Frage: Zoomstärke ist ein unglücklicher Begriff, weil er mißverständlich ist. Präziser ist der Begriff \"Brennweite\" oder \"Bildwinkel\". Um von Rand eines Sportplatzes noch halbwegs vernünftige Aufnahmen von Spielszenen zu machen, benötigst Du eine lange Brennweite. 200 mm sind m.E. das Minimum. D.h. Du benötigst ein Zoomobjektiv, das am sogenannten langen Ende bis 200 mm geht. Das Setobjektiv geht nur bis 55 mm - damit kann man also wenig ausrichten. Jetzt kommen wir zu dem Punkt \"Lichtstärke\". Um schnelle Bewegungen scharf, d.h. unverwischt einzufangen, benötigst Du kurze Belichtungszeiten. Bei ungünstigen Lichtverhältnissen mußt Du die Blende weit öffnen, um dies zu erreichen. Die größtmögliche Blendenöffnung eines Objektivs nennt man Lichtstärke. Beim Setobjektiv ist bei Blende 5,6 im Telebereich Ende der Fahnenstange, besser wäre 4,0 oder 2,8. Ob 300 Euro ausreichen? Für Spiele bei guten Lichtverhältnisse mag es gehen. Ich empfehle gerne das EF 3,5-4,5/70-210 USM (USM = schneller Autofokus), das es aber leider nur noch gebraucht gibt (ca. 200 Euro). Das aktuelle Pendant wäre das EF 4,0/70-200 L USM, das bei ca. 600 Euro liegt. Du wirst Dich damit vertraut machen müssen, daß eine gute Objektivausstatung ein Mehrfaches des Gehäusepreises kosten wird. Mein Ratschlag: Kaufe Dir das Gehäuse mit dem Setobjektiv und sammle erste Erfahrungen. Zunächst bist Du selber das schwächste Glied in der Kette. Je nach Lernkurve erkennst Du dann früher oder später, wo die Grenzen der *Ausrüstung* liegen. Das ist dann der Moment, wo Du Deine Ausrüstung ergänzt - denn dann weißt Du, was Du genau brauchst. Das Forum unterstützt Dich beim Lernen gerne mit Rat und Tat - die Grundlagen mußt Du Dir aber selber erarbeiten, weil es keinen Sinn macht, die gängigen Begriffe wie Blende, Brennweite etc. jedesmal neu zu erklären. In der Galerie nebenan (www.fotos-zeigen-de) gibt es eine Test-Rubrik, die u.a. auch dazu dient, anhand der Fotos zu erörtern, was man hätte besser oder anders machen zu können. Nochmals zur Kamera: die 350D wird von vielen als zu klein empfunden. Deshalb unbedingt vorher ausprobieren. Gruß Rainer P.S. Hast Du auch einen richtige (Vor)Namen? Ich spreche Mitmenschen ungerne mit ph84 an da war der Rainer mal wieder schneller... _________________ Schönen Gruß Sascha Ja, da liegst du vollkommen richtig - meine Kenntnisse sind momentan gleich Null (war ja auch schwierig zu erraten... ). Ich möchte dann mal ein wenig ausholen: Ich besuche seit vielen Jahren Fussballspiele und habe mir vor ca. drei Jahren (damals zum Ablichten von Stadien) eine Olympus C4000 zugelegt. Es ist nicht so, dass ich mit der Kamera nicht zufrieden wäre, aber die Auslöseverzögerung ist echt erbärmlich. Dadurch lassen sich Spielszenen, auf welche ich mich neuerdings konzentrieren möchte, keinesfalls fotographieren (oder allerhöchstens in einem von hundert Fällen). Daher suche ich nun eine Alternative - und ich behaupte, ohne Fachwissen, dass diese Kompakt-Digitalkamera (für 300-400 Euro) dazu nicht zu gebrauchen sind (selbst wenn sie einen 12x Zoom und kaum Auslöseverzögerung hätten...). Somit scheint für mich (und meine Ansprüche) tatsächlich nur eine DSLR in Frage zu kommen - oder kennst du etwa eine günstigere Alternative... Du darfst mich gerne bei meinem Vornamen (Patrick) ansprechen. Und nochmals vielen Dank für deine (bisher) hervorragende Betreuung. Hallo Patrick, das Problem mit der Auslöseverzögerung umgehst Du tatsächlich nur mit einer DSLR. Es gibt sicher heute kompakte Superzoomkameras, die schneller als die C4000 sind - aber gerade im Telebereich ist der AF aller Kandidaten immer noch nicht schnell genug. Bei einer DSLR kommt es allerdings sehr stark auf das Objektiv an. Wer schon mal zugehört hat, wie ein billiges Sigma jaulend nach dem Fokuspunkt sucht, weiß, was ich meine Gruß Rainer Hmmm, also langsam (nach dem Studium von einschlägiger Lektüre) beginne ich die Geschichte mit den Objektiven zu begreifen. Aber gibt es keine Möglichkeit den Begriff \"Brennweite\" fassbar zu machen? Ich meine à la \"eine Brennweite von 200 mm entspricht einem x-mal Zoom bei der \"normalen\" Digitalkamera\". Ich kann mir das einfach nicht so richtig vorstellen... Inzwischen konnte ich auch schon einige günstige Objektive mit einer Brennweit bis zu 300 mm ausfindig machen, allerdings liegt die Blende(-nstärke) dann logischerweise nur bei 5,6 - macht das überhaupt Sinn oder ist das praktisch eine Garantie für schlecht Fotos? Achja, was verstehst du unter \"ungünstigen Lichtverhältnissen\"? Die Kamera wird ausschliesslich bei Tageslicht oder bei leistungsstarkem Flutlicht im Einsatz sein. Und z.B. nicht in der dunklen Nacht... Die Brennweite ist zunächst das, was der Name sagt: nehme eine Lupe, gehe damit in die Sonne, lege eine Zeitung hinter die Lupe und halte sie so, daß die Zeitung anfängt zu kokeln. Der Abstand ist die Brennweite und diese ist abhängig von der Brechkraft der Lupe. Ein Objektiv ist nichts anderes als eine Lupe, die aus mehereren Einzellinsen zusammengesetzt ist. x-mal Zoom ist keine Brennweitenangabe, sondern eine Verhältniszahl. Ein Zoomobjektiv mit einem Brennweitenbereich von 35-105 mm (105 geteilt durch 35) ist ebenso ein Dreifach-Zoom wie eines mit Brennweiten zwischen 100 und 300 mm. Und jetzt zur Frage zur Bildwirkung bei einer bestimmten Brennweite: diese ist abhängig von der Größe des Film- bzw. Sensorformates. Nimm ein 50-mm-Objektiv, das bei Kleinbildkameras als Normalobjektiv gilt. Der Begriff hat mit dem Bildwinkel zu tun, der in etwa dem Sehen des menschlichen Auges entspricht. Wenn Du dieses Objektiv an einer EOS 350D verwendest, vernegt sich der Bildwinkel, weil der Sensor kleiner ist. Der Faktor ist 1,6. Daraus ergibt sich, daß der Bildwinkel um diesen Faktor kleiner ist, was der Wirkung eines gemäßigten Teleobjektivs enstpricht. Man spricht vom \"Cropfaktor\", weil die Sensorgröße einem Ausschnitt /engl. crop) aus dem Kleinbildformat enstpricht. Das ganze ist aber im Fotolehrgang auch erklärt - und bestimmt viel besser. Ganz hilfreich ist es, wenn man sich die Unterschiede der Sensorgrößen veranschaulicht: http://www.dpreview.com/learn/?/Glossary/Camera_System/sensor_sizes_01.htm Auf der Webseite eines der Objektivhersteller (Sigma, Tamron, Tokina) sind Bildreihen zu sehen, die die Unterschiede in der Brennweite visualisieren (immer das gleiche Motiv) - das hilft Dir auch weiter. Dabei mußt Du aber immer den Crop-Faktor im Hinterkopf haben. Zur Lichtstärke des Objektivs: zwischen Tageslicht und Flutlicht liegen Welten. Mit einem Objektiv Lichtstärke 5,6 hast Du bei Flutlicht keine Chance. Gehe doch einfach mal mit Deiner C4000 abends auf den Platz, stelle Blende 2,8 und ISO 400 ein, mache ein Foto vom Tor und schau in den Exifdaten nach, welche Belichtungszeit die Kameraautomatik eingestellt hat (Bildqualität ist bei diesem Experiment egal). Bei der EOS 350D kannst Du ISO 800 ohne zu große Abstriche an der Bildqualität verwenden - damit gewinnst Du eine Zeitstufe. Du wirst feststellen, daß abends bei Flutlicht Lichtstärke 2,8 erforderlich ist. Mindestens. Auch deshalb, weil die Geschwindigkeit des AF auch mit der Lichtstärke korreliert. Hier sind noch einige Links in Ergänzung zum Fotolehrgang: http://home.tiscalinet.ch/fotografie/ http://www.photonhead.com/simcam/shutteraperture.php http://www.rofrisch.de/fotokurs/index.htm http://www.flaschenboden.de/ Gruß Rainer |
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